Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Herzlich Willkommen auf der Homepage unserer Bürgerinitiative. Wir hoffen, dass Ihnen unser neuer Internet-Auftritt gefällt.

Es ist unser Ziel, Sie möglichst aktuell zu informieren. 

Sehen Sie sich unsere Informationen an! Für Anregungen und Kritik sind wir Ihnen dankbar.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BI-Vorstand 


Hier können Sie Ihre Meldung zum Geruchskataster machen.

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30.09.2017: Äußerungen der Fa. Ahrens verlangen Klartext

Die Äußerungen des Firmensprechers der Fa. Ahrens im Zusammenhang mit der geplanten Kapazitätserweiterung, das Asphaltmischwerk würde keine krebserregenden Stoffe und quecksilberhaltigen Gase emittieren, bedürfen nach Auffassung der BI dringend der Klarstellung.

 

In der 2012 erteilten immissionsschutzrechtlichen Genehmigung werden für etliche problematische Emissionen Grenzwerte festgelegt. Für krebserzeugene Stoffe der Klasse I (Benzo(a)pyren) dürfen bis zu 50 µg pro m³ und für krebserzeugende Stoffe der Klasse III (1,3 Butadien und Benzol) bis zu 5 mg pro m³ emittiert werden. Da pro Stunde bis zu 49.500 m³ Abgase durch den Schornstein entweichen dürfen, bedeutet dies, dass im Rahmen der Grenzwerte in jeder Stunde bis zu rund 250 g krebserregende Stoffe aus der Anlage freigesetzt werden dürfen. Auch wenn die Firma diesen Grenzwert deutlich unterschreiten sollte, heißt das lediglich, dass krebserregende Stoffe im Rahmen des gesetzlich Zulässigen entweichen und nicht, wie uns die Firma weismachen will, dass überhaupt keine entweichen. Denn wenn keine krebserregenden Stoffe anfallen würden, bestünde auch keine Notwendigkeit, im Genehmigungsbescheid hierfür Grenzwerte festzusetzen.

 

Auch die Aussage, in der Anlage würde kein Quecksilber gasförmig emittiert, kann nicht unwidersprochen bleiben. In der Anlage wird zur Energiegewinnung Braunkohlestaub eingesetzt, der nachweislich Quecksilber enthält, sodass bei der Verbrennung zwangsläufig auch gasförmiges Quecksilber entsteht. Bereits in dem von der BI angestrengten Verfahren hatte das Verwaltungsgericht Hannover festgestellt, dass 'in dem für den Betrieb der Anlage eingesetzten Braunkohlestaub Quecksilber enthalten ist'. Das freigesetzte Quecksilber kann nahezu vollständig über den Schornstein entweichen und wird abhängig von der Windrichtung in der Umgebung verteilt. Dies halten wir für besonders problematisch, weil Quecksilber ein Nervengift ist, das u. a. zu Schädigungen des Nervensystems führen kann.

 

Die von der Fa. Ahrens beantragte Produktionserweiterung um 60 % bedeutet deshalb nicht nur mehrere tausend zusätzliche LKW-Fahrten in Stadthagen und Umgebung, sondern auch die Emission von mehr krebserregenden Stoffen und Quecksilber.

 

Auch wenn beim Betrieb der Anlage die Grenzwerte eingehalten oder sogar unterschritten werden, heißt dies nicht, dass überhaupt keine Schadstoffe anfallen. Unseres Erachtens versucht die Fa. Ahrens mit ihren Äußerungen den Eindruck zu erwecken, als seien Schadstoffwerte unterhalb von Grenzwerten ohne Belang und quasi nicht vorhanden. Die festgesetzten Grenzwerte sind aber nach unserer Auffassung viel zu hoch und orientieren sich zu sehr an wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen und zu wenig an den Interessen der Bevölkerung an einer sauberen und gesunden Umwelt. Wir fordern daher, dass die Fa. Ahrens eine bessere Abgasreinigungstechnik einsetzt, um krebserregende Stoffe und Quecksilber aus der Abluft abscheiden zu können, damit die von uns befürchtete gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung weitestgehend ausgeschlossen ist.

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Leserbrief von W. Schoch - Schaumburger Nachrichten vom 07.10.2017
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26.09.2017: Ahrens will Produktion um 60 % erweitern

Die BI hatte aufgrund "zugespielter" detaillierter Informationen den Verdacht, dass im vergangenen Jahr deutlich mehr als die zulässigen 120.000 Tonnen Asphalt hergestellt worden sein könnten. Das von uns informierte Gewerbeaufsichtsamt hat dazu eine Stellungnahme der Fa. Ahrens eingeholt und uns anschließend u. a. mitgeteilt, dass einige der von uns aufgeführten Baumaßnahmen ganz oder teilweise nicht vom Asphaltmischwerk in Stadthagen beliefert worden sein sollen, sondern teilweise andere Asphaltmischwerke in die Produktion eingebunden gewesen seien. Ob diese Behauptungen zutreffen, können wir leider nicht überprüfen.

 

Interessant ist, dass die Firma Ahrens inzwischen beim Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim einen Antrag auf Kapazitätserweiterung gestellt hat. Die jährliche Produktionsleistung am Georgschacht soll erheblich ausgeweitet werden. Künftig sollen dort bis zu 190.000 Tonnen Asphalt im Jahr produziert werden. Das ist eine Steigerung um 60 %, denn bislang dürfen jährlich 120.000 Tonnen Asphalt hergestellt werden.

 

Der Antrag kommt für uns nicht überraschend. Wir haben schon damals befürchtet, dass das Unternehmen bei seiner Ansiedlung eine ,Salamitaktik‘ betreibt und den Geschäftsbetrieb erweitern wird, wenn erst einmal eine Genehmigung vorliegt. Anders ist auch nicht zu erklären, warum die Asphaltmischanlage für die bislang genehmigte Produktionsmenge nach unserer Auffassung völlig überdimensioniert ist.

 

Eine wesentlich höhere Produktion bedeutet für die Bevölkerung von Stadthagen eine erhebliche zusätzliche Belastung. Der LKW-Verkehr mit seiner Lärm- und Staubbelastung, der schon jetzt deutlich mehr ist als ursprünglich behauptet, wird spürbar zunehmen.

Etliche 1.000 zusätzliche LKWs werden durch das Stadtgebiet und die Umgebung fahren. Darüber hinaus werden im Falle einer Produktionsausweitung neben den häufigeren Geruchsbelästigungen noch mehr gefährliche Quecksilbergase und krebserregende Stoffe von der Anlage emittiert.

 

Wir werden uns natürlich gegen die Kapazitätserweiterung wehren. Sobald die Antragsunterlagen der Fa. Ahrens beim Gewerbeaufsichtsamt vollständig vorliegen, werden wir zur Vorbereitung unserer Stellungnahme Akteneinsicht nehmen.


09.08.2017 - Firma Ahrens verliert Prozess auch beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg

Oberverwaltungsgericht Lüneburg entscheidet endgültig: Ahrens muss 11.800 Tonnen belasteten Bodenaushub wieder von der Bergehalde am Georgschacht entfernen

Die Fa. Ahrens hat auf der Halde am Georgschacht etwa 11.800 Tonnen belasteten Bodenaushub ohne Genehmigung und damit rechtswidrig abgelagert. Der muss, wie von der Stadt gefordert, wieder entfernt werden. Das stellt das OVG in seinem Beschluss vom 17. Juli 2017 fest. Damit bestätigt das Gericht in vollem Umfang die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover, das zuvor bereits der Stadt Recht gegeben hatte.

 

Eine im Jahre 2002 erteilte Baugenehmigung erlaubt grundsätzlich nur die Ummantelung bzw. Aufschüttung der Bergehalde mit unbelastetem Bodenaushub. Damit soll einerseits eine feuerunterbindende, luftdichte Abdeckung der Halde erreicht werden. Andererseits soll verhindert werden, dass Oberflächenwasser in den Haldenkörper eindringt und Schadstoffe in das Grundwasser gelangen. Belasteter Bodenaushub darf daher nicht verwendet werden. Die Baugenehmigung ist insofern eindeutig, was auch das OVG Lüneburg in seiner Entscheidung feststellt.

 

Gleichwohl hat die Fa. Ahrens belastetes Material auf die Halde gebracht. Der Aufforderung der Stadt vom 27. November 2013, dieses Material wieder zu entfernen, kam sie nicht nach. Vielmehr klagte sie in zwei Prozessen gegen die Verfügung.

 

Die BI hat bereits im Dezember 2012 Bedenken gegen die Übernahme der Halde durch die Firma Ahrens geäußert und auf die Gefahr unzulässiger Ablagerungen hingewiesen, die im schlimmsten Fall auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger Stadthagens wieder beseitigt werden müssten. Sie sieht ihre Befürchtungen bestätigt.

 

Die BI hat kein Verständnis für das Verhalten der Fa. Ahrens. Es kann nicht angehen, dass nur mit erheblichem Personalaufwand und hohen Kosten zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger und erst durch mehrere Gerichtsverfahren ein Unternehmen dazu gebracht wird, sich rechtmäßig zu verhalten. Die Verwaltung hat genug andere wichtige Aufgaben zu erfüllen. Es mag jeder selbst beurteilen, ob die Stadt so ein Unternehmen braucht! Die BI ist jedenfalls ganz entschieden dagegen, dass sich diese Firma in Stadthagen noch in irgendeiner Weise weiter ausbreiten kann.


02.07.2017 - 5 Jahre Bürgerinitiative "Bürgerprotest Stadthäger Asphaltmischwerk"

Am 2. Juli 2012 trafen sich etwa 140 interessierte Bürgerinnen und Bürger im Vereinsheim des Tennisclubs GW in Stadthagen und gründeten den Verein „Bürgerprotest Stadthäger Asphaltmischwerk“. 84 Personen trugen sich damals spontan in die Mitgliederliste ein. Zum 1. Vorsitzenden wurde Franz Schnitker gewählt. Sein Vertreter wurde Oliver Theiß, der inzwischen als Bürgermeister die Stadtverwaltung leitet. 

 

Erfreulich ist u. E. der Ausbau der Ahornallee am Betriebsgelände der Fa. Ahrens verlaufen. Sicherlich hat auch unsere BI dazu beigetragen, dass die ursprünglichen Planungen revidiert und die alten Ahornbäume nicht gefällt wurden, um dort eine noch breitere Straße zu bauen.

 

Die BI hat nicht nachgelassen darauf hinzuweisen, dass vom Betrieb des Asphaltmischwerkes unangenehme Gerüche und Gestank ausgehen, wovon große Teile der Bevölkerung in Stadthagen und Umgebung betroffen sind, und sich daher massiv beim Gewerbeaufsichtsamt beschwert haben. Das von der BI im Internet dazu erstellte Geruchskataster wurde von der Bevölkerung gut angenommen und war als Nachweis gegenüber dem Gewerbeaufsichtsamt sehr hilfreich. Aufgrund der Beschwerden hat das Gewerbeaufsichtsamt eine Geruchsmessung veranlasst, bei der festgestellt wurde, dass vom Asphaltmischwerk zeitweise ein intensiver und auch sehr unangenehmer Geruch ausgeht. Insofern bestätigt das Gutachten die Wahrnehmungen vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich durch den Gestank vom Asphaltmischwerk belästigt und in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt fühlen. Gleichwohl kann das Gewerbeaufsichtsamt nichts an diesem Zustand ändern, da nach der Rechtslage der Gestank von der Bevölkerung bis zu 876 Stunden im Jahr hingenommen werden muss. 

Dies zeigt wieder einmal, welcher - unseres Erachtens völlig unzureichender - Schutz von Grenzwerten ausgeht. Inzwischen hat der Geschäftsführer der Fa. Ahrens angekündigt, bauliche Maßnahmen "zur Geruchsreduktion" ergreifen zu wollen.

 

Zur Verbesserung der Filtertechnik können wir bislang leider noch keine Erfolge verbuchen. Weiterhin können aus dem Schornstein Quecksilbergase (ein Nervengift), krebserregende Stoffe und lungengängige Feinstäube austreten. Dies geschieht sicherlich alles im Rahmen der Grenzwerte. Was allerdings generell von Grenzwerten zu halten ist, zeigen unsere Erfahrungen mit dem Gestank.

 

Mit viel Engagement haben wir uns  gegen die Absicht der Fa. Ahrens gewehrt, den Betrieb in Stadthagen zu erweitern. Wie bekannt ist, will die Firma in Stadthagen große Mengen gefährlichen Gleisschotter von der Bahn auf LKWs umladen, der dann in eine geplante Aufbereitungsanlage in Petershagen gefahren werden soll. Die dortige BI, mit der wir sehr gut zusammenarbeiten, wehrt sich gegen dieses Vorhaben. Der parteiübergreifende Widerstand hat inzwischen dazu geführt, dass der dortige Rat eine Veränderungssperre beschlossen hat, um die Ansiedlung zu verhindern.

 

Für die von der Fa. Ahrens geplante Erweiterung des Betriebsgeländes um das angrenzende Waldstück wäre es notwendig, dass der Rat der Stadt einen entsprechenden Bebauungsplan aufstellt und beschließt. Die BI wird alles daran setzen, gemeinsam mit den Ratsmitgliedern die Ausweisung eines neuen Gewerbe- oder Industriegebietes zugunsten der Fa. Ahrens zu verhindern.

 

Wie auch die aktuelle Entwicklung - insb. die von der Fa. Ahrens angekündigte Einhausung zur Vermeidung des Gestanks - zeigt, ist es sehr wichtig, dass die BI weiterhin aktiv ist und in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Durch unsere Arbeit haben wir einiges erreichen können und müssen auch zukünftig schlagkräftig und handlungsfähig bleiben, um jederzeit reagieren zu können. Erfolge lassen sich häufig nur langfristig erzielen.


20.06.2017 - Auch in Krelingen Widerstand gegen die Ansiedlungspläne der Fa. Ahrens

Bereits zwei Mal ist die Fa. Ahrens mit ihrem Versuch gescheitert, im Heidekreis ein Asphaltmischwerk zu errichten.

Jetzt unternimmt sie einen erneuten Versuch in Krelingen. Doch auch dort trifft sie auf den Widerstand aus der Bevölkerung.



21.03.2017 - Ahrens-LKW erneut verunglückt

Schon wieder verunglückte ein LKW der Firma Ahrens.
Schon wieder verunglückte ein LKW der Firma Ahrens.

Schaumburger Nachrichten vom 21.03.2017


01.03.2017 - Ahrens-LKW landet im Graben

 

Auf dem Weg von Pollhagen in Richtung Wölpinghausen verlor - so die Schaumburger Nachrichten vom 1. März 2017 - ein Fahrer der Fa. Ahrens die Kontrolle über den LKW und fuhr in den Graben.

Der Sachschaden soll etwa 90.000 € betragen.



23.01.2017 - Staatsanwaltschaft hat Verfahren gegen Fa. Ahrens eröffnet

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Fa. Ahrens. Gegenstand des Verfahrens sind Vorwürfe der Bürgerinitiative Petershagen, die sich gegen die dortige Ansiedlung des Unternehmens wehrt.

 

Nach Auffassung der dortigen Bürgerinitiative könnte ein Verstoß gegen § 78 des Wasserhaushaltsgesetzes vorliegen, da die Fa. Ahrens bei der Herrichtung des Geländes in Petershagen in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet die Oberfläche vertieft haben könnte. Außerdem befürchtet die BI, dass beim Einbringen von Füllmaterial verunreinigter Boden verwendet und Abfälle illegal abgelagert worden sein könnten. 


05.01.2017 - Petershagen will Aufarbeitung gefährlichen Gleisschotters mit Veränderungssperre verhindern

Die Bürger in Petershagen wehren sich gegen die Absicht der Fa. Ahrens, in ihrer Gemeinde eine Aufbereitungsanlage für gefährlichen Gleisschotter zu errichten. Über 1.000 Bürgerinnen und Bürger haben bei der Bezirksregierung in Detmold Einwendungen gegen das Vorhaben eingelegt.

Am 15.12.2016 hat der Rat von Petershagen eine Veränderungssperre für das betreffende Gebiet beschlossen. Ziel der Gemeinde ist, die bislang als Industriegebiet ausgewiesenen Flächen zum Gewerbeflächen "zurückzustufen". Damit könnte Ahrens sein Vorhaben nicht mehr umsetzen, da die Aufarbeitung gefährlichen Gleisschotters nur in einem Industriegebiet zulässig ist.

Aufgrund des nachfolgenden Zeitungsartikels ist zu vermuten, dass die Fa. Ahrens gegen den Beschluss des Rates von Petershagen vor dem Oberverwaltungsgericht Münster eine Normenkontrollklage erheben wird.


24.12.2016 - Petershagen: Ahrens-Plan liegt auf Eis

In Petershagen stoßen die Planungen der Fa. Ahrens zum Bau einer Anlage zur Lagerung und Behandlung von u. a. gefährlichem Gleisschotter in der Bevölkerung auf entschiedene Ablehnung.

 

Nachdem die Stadt Petershagen eine Veränderungssperre für das von dem Bauvorhaben betroffene Gebiet in Kraft gesetzt hat, liegt das Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung Detmold quasi auf Eis. Der geplante Erörterungstermin wurde von der Behörde abgesagt.

 

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Petershagen/Lahde: Erörterungstermin wurde von der Bezirksregierung Detmold abgesagt
Schaumburger Nachrichten vom 24.12.2016
Ahrens-Plan liegt auf Eis.pdf
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18.11.2016 - Auch in Sachsen regt sich Widerstand gegen die Fa. Ahrens

Auch in der Gemeinde Lampertswalde will die Fa. Ahrens Gleisschotter aufbereiten und hat die Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplans beantragt. Dagegen wehren sich Bürgerinnen und Bürger. Eine Bürgerinitiative hat sich bereits gebildet.

Der Gemeinderat hat (zunächst?) die Aufstellung des Bebauungsplanes abgelehnt.

Näheres erfahren Sie hier:


12.11.2016 - Löste Geruch vom Asphaltmischwerk Feuerwehreinsatz aus?

Schaumburger Nachrichten vom 12. November 2016


11.11.2016  - Gewerbeaufsichtsamt nimmt Luftproben

In letzter Zeit haben sich besonders viele Bürgerinnen und Bürger über den vom Asphaltmischwerk ausgehenden Gestank beschwert.

Das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hat dies zum Anlass genommen, am 11. Nov. 2016 auf dem Gelände der Fa. Ahrens Luftproben zu nehmen, um sie im Labor untersuchen zu lassen. Die Untersuchungen werden einige Wochen Zeit in Anspruch nehmen.

 

Die BI Stadthagen wird sich Anfang 2017 mit Mitarbeitern des Gewerbeaufsichtsamtes treffen. Dabei sollen die Ergebnisse dieser Untersuchung erörtert werden. Hierbei ist für die Vertreter der BI auch die Frage von Interesse, wie bei der Analyse berücksichtigt wird, dass am Tag der Probennahme Windstille herrschte und sich daher der Gestank in der Umgebung kaum ausbreiten konnte.

Auch auf NDR 1 wurde unter dem Titel "Asphalt-Mischwerk: Den Stadthägern stinkt's" berichtet.


21.10.2016 - Voll beladener LKW der Fa. Ahrens im Graben

Ein voll beladener LKW der Firma Ahrens ist in Meinsen in den Graben gefahren. Weitere Informationen über den Unfall finden Sie in den Schaumburger Nachrichten.


15.10.2016 - Bürger in Petershagen wehren sich gegen Ahrens-Ansiedlung

In Petershagen wehren sich inzwischen viele Bürgerinnen und Bürger gegen die Planungen der Fa. Ahrens, im dortigen Gewerbegebiet Lahde eine Anlage zur Aufbereitung von Gleisschotter zu errichten. Sie befürchten gesundheitliche Risiken, da der belastete Gleisschotter unter anderem auch krebserregende Stoffe enthalte.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite wir-wehren-uns.info der Bürgerinitiative in Petershagen. 

Mindener Tageblatt vom 8. Oktober 2014


30.09.2016 - Stadt Stadthagen gewinnt Rechtsstreit gegen Fa. Ahrens

Die Abraumhalde am Georgschacht besteht im Kern aus giftiger Schlacke. Um ein Ausschwemmen von Schadstoffen zu verhindern, soll die Halde mit unbelastetem Bodenaushub abgedeckt und anschließend rekultiviert werden.

Die Fa. Ahrens hat - so die Schaumburger Nachrichten - damit begonnen, rund 120.000 Tonnen Bodenaushub von der Halde wieder abzutragen und auf die Autobahnbaustelle bei Bad Nenndorf zu bringen.

 

Die Stadt Stadthagen hat dies der Firma untersagt. Die Fa. Ahrens wehrte sich vor dem Verwaltungsgericht gegen die Untersagungsverfügung. 

 

Das Verwaltungsgericht Hannover hat der Stadt Stadthagen in seiner Entscheidung vom 28.09.2016 Recht gegeben und festgestellt, dass der Abbau und Abtransport des eingebauten Halden- und Abdeckmaterials sowohl in formeller als auch in materieller Hinsicht rechtswidrig sei. Zum einen habe Ahrens keine Genehmigung zum Abbau. Zum anderen verstoße der Abbau gegen Bestimmungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes, weil er eine schädliche Bodenveränderung bewirke. Denn ohne die Abdeckung der Halde würden hohe Konzentrationen an Schwermetallen aus dem Bergemantel herausgelöst und mit dem Haldensickerwasser in den Haldengraben und das Grundwasser transportiert. 

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, da die Fa. Ahrens Beschwerde eingelegt hat. 

 

Nach Auffassung der BI zeigt auch dieser Vorfall, wie wichtig es ist, dass das Unternehmen streng kontrolliert wird und die Behörden vor keinen gerichtlichen Auseinandersetzungen mit der Firma zurückweichen.

Schaumburger Nachrichten vom 30. September 2016

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Verwaltungsrichter geben Stadt recht
Schaumburger Nachrichten vom 30.09.2016.
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24.08.2016 - Nach Auffassung von WIR nimmt die Geruchsbelästigung zu

Den WIR-Vorsitzenden Richard Wilmers erreichen nahezu täglich Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern, die sich massiv über eine starke Geruchsbelästigung beschweren. Die Beschwerden kämen nicht nur aus der näheren Umgebung des Asphaltmischwerkes, sondern auch aus anderen Stadtteilen.

Wilmers kündigte an, sich an den Landkreis zu wenden, um Maßnahmen einzufordern.



11.08.2016 - Behörden erteilen Fa. Ahrens Auflage

Auszug aus den Schaumburger Nachrichten:

"Untere Wasserbehörde erteilt Auflagen für das Entwässerungssystem

Abflüsse gehören frei

Die Firma Ahrens hat dafür zu sorgen, dass das Entwässerungsystem auf dem Gelände ihres Asphalt-Mischwerks am Georgschacht einwandfrei funktioniert. Diese Anordnung hat die Untere Wasserbehörde des Landkreises nach einem Ortstermin Ende Juli erteilt."


03.08.2016 – Fa. Ahrens hat Erweiterungsantrag gestellt

Die Fa. Ahrens hat – wie wir vom Gewerbeaufsichtsamt Hannover erfahren haben – mit Datum vom 14.04.2016 einen Antrag zur Genehmigung des Umschlages von gefährlichen Abfällen (Gleisschotter) gestellt. Derzeit wird der Antrag von den zu beteiligenden Behörden geprüft.

 

Der Antrag wird in einem öffentlichen Verfahren bearbeitet. Sobald die Unterlagen vollständig sind, werden der Antrag und die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt. Die Auslegung wird öffentlich bekannt gegeben.

 

Die Unterlagen können dann eingesehen werden und Einwendungen gegen das Vorhaben können erhoben werden.

 

Die BI wird auf dieser Homepage über die Auslegung informieren.

 


22.07.2016 - Behörden gehen BI-Untersuchungsergebnissen nach


19.07.2016 - Wassergefährdung durch Ahrens?

 

Die BI hat schon immer vermutet, dass bei starkem Regen große Mengen kontaminiertes Wasser vom Betriebsgelände der Firma Ahrens fließen und so auf Dauer Oberflächengewässer und auch Grundwasser verunreinigen können. 

Im letzten Jahr hatte sich die BI wegen ihrer Befürchtungen an das Gewerbeaufsichtsamt in Hildesheim gewandt und daraufhin von dort ein Schreiben der Fa. Ahrens erhalten, in dem die Firma behauptet, dass eine Belastung der Umgebung durch Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe ausgeschlossen sei, da sich "auf dem Gelände .. nur ungefährlicher Abfall" befinde. 

Diese Behauptung der Firma Ahrens ist unseres Erachtens falsch. Wir haben am 2. Juni dieses Jahres während eines starken Regenschauers direkt an der Zufahrt vom Firmen­gelände ablaufendes Wasser aufgefangen und auf Kosten der BI von einem renommierten Analyselabor untersuchen lassen. Die Ergebnisse übertreffen unsere schlimmsten Befürchtungen. 

Trotz der Entwässerungsrinnen kommt bei Starkregen vom Gelände eine Brühe mit hochgiftigen Schwermetallen wie Quecksilber und Cadmium, krebserregenden aromatischen Kohlenwasserstoffen und diversen, vermutlich gesundheitsschädlichen Pflanzenschutzmit­teln herunter. Auch Glyphosat befindet sich darunter, mit dem die Bundesbahn Gleisschotter besprüht, der bekanntlich von Ahrens in Stadthagen behandelt wird. 

Die BI befürchtet, dass Ahrens durch giftige und krebserregende Emissionen nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung gefährden könnte, sondern auch die umliegenden Oberflächengewässer und das Grundwasser. Wir halten es deshalb für dringend erforderlich, Maßnahmen zu ergreifen, damit auch bei Starkregen kein kontaminiertes Wasser vom Firmengelände fließen kann. Außerdem muss sichergestellt sein, dass das auf dem Firmen­gelände über die Entwässerungsrinnen aufgefangene Wasser fachgerecht behandelt wird, bevor es wieder in den Wasserkreislauf gelangt.

Die BI hat die Untersuchungsergebnisse dem Landkreis als zuständiger unterer Wasserbehörde aber auch dem Gewerbeaufsichtsamt in Hildesheim und der Stadt Stadthagen zugelei­tet, damit von dort das Weitere veranlasst wird.


21.06.2016 - Ahrens scheitert mit Ansiedlung auch in Walsrode

Nach Bomlitz und Wietzendorf scheitert Ahrens innerhalb kürzester Zeit mit seinen Ansiedlungsplänen auch in Walsrode. Näheres finden Sie hier.


21.06.2016 - Ahrens bereitet Erweiterung des Firmengeländes vor

 Die Fa. Ahrens bereitet offensichtlich eine großflächige Ausweitung des Asphalt-Mischwerkes vor. Wie wir gerade erfahren haben, hat die Firma inzwischen die an das Betriebsgelände angrenzende Waldfläche gekauft. 

Allerdings ist die ca.1 ha große Fläche am Georgschacht im geltenden Flächennutzungsplan als Wald ausgewiesen. Im Frühjahr des vergangenen Jahres sind dort etliche Bäume durch einen Sturm beschädigt worden. Daraufhin hat der damalige Eigentümer den gesamten Baumbestand beseitigt, wobei auch mehrere der besonders geschützten Ahornbäume gefällt worden sind. 

Auch wenn aufgrund eines Sturmschadens großflächig abgeholzt worden ist, handelt es sich bei der Fläche weiterhin um ein ausgewiesenes Waldgrundstück, dessen Eigentümer durch das Waldgesetz verpflichtet ist, wieder neue Bäume zu pflanzen. Gerade an dieser Stelle trägt der Wald in besonderer Weise zur Verbesserung der Luftqualität bei. Er filtert Staub und andere gesundheitsgefährdende Stoffe aus dem Asphalt-Mischwerk und absorbiert austretendes Kohlendioxid. Nicht zuletzt dient das Waldstück hier auch dem Lärmschutz. 

Als neuer Eigentümer muss Ahrens unseres Erachtens das Waldgrundstück wieder aufforsten. Die BI hat daher beim Landkreis als zuständiger Naturschutzbehörde nachgefragt, ob von dort bereits die Wiederaufforstung veranlasst worden ist.


28.05.2016 - BI-Mitglieder treten zur Kommunalwahl an

 Drei Mitglieder der BI - und nicht die BI als Verein - wollen auf der Liste von "WIR für Stadthagen" bei der nächsten Kommunalwahl antreten. 

Die BI ist ein überparteilicher Verein. Eine Beteiligung an der Kommunalwahl gehört nicht zu seinen satzungsgemäßen Aufgaben. Antreten werden drei Stadthäger Bürger, die gleichzeitig auch Vereinsmitglied in der BI sind.

Die Auseinandersetzung mit dem Asphaltmischwerk hat gezeigt, wie wichtig eine Mitarbeit im Stadtrat von Stadthagen ist. Dabei ist klar, dass sich die Kandidaten für die Kommunalwahl natürlich nicht nur mit dem Thema Asphaltmischwerk befassen wollen. Es gibt viele weitere Themen in Stadthagen, die im Interesse der Bevölkerung vorangebracht werden müssen. Beispielhaft genannt seien nur die Steigerung der Attraktivität der Stadt und eine stärkere Bürgerbeteiligung.

Da die Gruppe 'WIR für Stadthagen' bereits seit über drei Jahren die Arbeit der BI unterstützt wurde das Angebot von WIR gerne angenommen, sich zukünftig auch in anderen Bereichen in der Kommunalpolitik zu engagieren.

 Es kandidieren - auf dem Bild von links - Heinz Dieter Latus, Jürgen Burdorf und Markus Selbig.



19.05.2016 - BI unterstützt Initiative in Petershagen

Schaumburger Nachrichten vom 19.05.2016: "Droht ein zweites Stadthagen in Petershagen-Lahde?"

Auch in Petershagen wehrt sich die Bevölkerung gegen ein neues Werk der Fa. Ahrens. Näheres lesen Sie hier.


12.03.2016 - Aus für Ahrens' Asphaltmischwerk in Wietzendorf

 Gemeinde Wietzendorf will kein Asphalt-Mischwerk. Weitere Informationen hier.


07.03.2016 - Großer Widerstand gegen ein neues Asphaltmischwerk der Fa. Ahrens in Oerel/Bremervörde

Die BI Stadthagen unterstützt auch die BI "Pro Wasser Oerel" bei ihrem Widerstand gegen ein Asphaltmischwerk der Fa. Ahrens in ihrer Gemeinde. Aktuelle Informationen finden Sie hier.


03.03.2016 - Fa. Ahrens hält an seinen Plänen fest, gefährlichen Abfall in Stadthagen umzuschlagen

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.


27.02.2016 - Stadt gewinnt Prozess gegen Firma Ahrens

Die Fa. Ahrens hat, wie das Verwaltungsreicht Hannover jetzt bestätigt hat, 12.000 Tonnen belastetes Material ohne Genehmigung und damit rechtswidrig auf der Halde am Georgschacht abgelagert.

Die BI hatte bereits im Dezember 2012 Bedenken gegen die Übernahme der Halde durch die Firma Ahrens geäußert und auf die Gefahr unzulässiger Ablagerungen hingewiesen, die im schlimmsten Fall auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger Stadthagens wieder beseitigt werden müssten. Auch waren wir es, die im Frühjahr 2014 öffentlich machten, dass auf der Halde unseres Erachtens irregulär Material abgelagert werde. Noch im Herbst 2014, nach seiner verlorenen Bürgermeisterwahl, ließ der ehemalige Bürgermeister Hellmann in vertraulicher Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit vom Verwaltungsausschuss der Stadt seinen Plan absegnen, dass Ahrens die Genehmigung erhalten könnte, nicht nur den zu stark belasteten Boden auf der Halde zu belassen, sondern zukünftig sogar gleichartiges Material dort zu entsorgen. Ahrens hat diese Genehmigung allerdings nicht beantragt, sondern vermutlich auf das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht gesetzt.

Um so mehr ist die BI daher dem neuen Bürgermeister Theiß dankbar, dass er in dem Gerichtsverfahren konsequent auf einer Beseitigung des von Ahrens unzulässigerweise eingelagerten Materials bestand und sich - auch vor Gericht - auf keinerlei Vergleich oder Kompromiss einließ.

Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Das Verwaltungsgericht hat zwar keine Berufung gegen seine Entscheidung zugelassen. Dagegen soll die Fa. Ahrens allerdings Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg eingelegt haben.

Presseinformation der Gruppe WIR

Schaumburger Nachrichten vom 04.03.2016

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WIR erleichtert über Halden-Urteil
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Leserbrief von Franz Schnitker

Schaumburger Nachrichten vom 05.03.2016

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Dieses Urteil kann nur der Anfang sein
Leserbrief von F. Schnitker.pdf
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Leserbrief von B. Degener

Schaumburger Nachrichten vom 05.03.2016

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Wo landet die Altlast?
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01.01.2016 - Jahresbilanz: Geruchsmeldungen im Jahr 2015

Im vergangenen Jahr haben sich bei uns über 200 Bürgerinnen und Bürger über die vom Asphaltmischwerk ausgehenden Geruchs-belästigungen beschwert. Weitere Beschwerden gingen direkt bei dem Gewerbeaufsichtsamt ein. Etwa die Hälfte der Betroffenen beklagten sich über Übelkeit, Kopfschmerzen und Atembeschwerden.

Es hat sich bestätigt, dass Belästigungen auch in größerer Entfernung vom Werk – im Umkreis von etwa 1,5 Kilometern – insbesondere bei Inversionswetterlagen wahrgenommen werden.

 

Unser Ziel ist, ein Geruchskataster mit einer möglichst belastbaren Aussage zu erstellen. Daher wird jede Meldung von uns auf Plausibilität überprüft. Deshalb bitten wir, uns den Zeitpunkt der Geruchswahrnehmung möglichst genau mitzuteilen.

Meldungen, die uns aufgrund der vorliegenden Wetterdaten zur Windrichtung zweifelhaft erscheinen, oder mit Straßenbaumaßnahmen zusammenhängen könnten, sollen nicht in unser Kataster aufgenommen werden. Im Einzelfall werden Meldungen auch noch einmal persönlich erörtert.

Aber selbst dann, wenn man nichts riecht, werden gesundheitsgefährdende Stoffe frei gesetzt. Insbesondere Quecksilbergase, die bei der Verbrennung von Braunkohle entstehen und zu Nervenschädigungen führen können, treten nahezu ungefiltert aus der Anlage aus und verbreiten sich über den Schornstein in der Umgebung.

Weitere Informationen zu dem von dem Aspahlt-Mischwerk ausgehenden Gestank finden Sie auch hier.

 

Auch in anderen Städten beklagen sich die Bürger über den von einem Asphalt-Mischwerk ausgehenden Gestank. Z. B. in Oranienburg.


18.12.2015 - BI ist gegen Betriebserweiterung der Fa. Ahrens

 Die BI ist ganz entschieden gegen eine Erweiterung des Betriebes des Asphalt-Mischwerkes in Stadthagen.

In der letzten Sitzung des Beirates 'Asphalt-Mischwerk am Georgschacht' erfuhren wir von den jüngsten Plänen der Fa. Ahrens. Dort hatte Geschäftsführer Karsten Klein erklärt, dass das Firmengelände um das südlich gelegene Grundstück erweitert werden solle.


30. Juli 2015 - BI ist Mitglied im Landesverband Bürgerinitiativen Umwelt-schutz Niedersachsen e. V. 

Die BI hat - wie  einstimmig auf der Jahreshauptversammlung beschlossen - die Mitgliedschaft im Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V. beantragt. Am 30. Juli 2015 wurde die BI daraufhin in den Landesverband aufgenommen.

Der Landesverband ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Umweltrechtsbehelfsgesetz anerkannt und hat die Möglichkeit, Verwaltungsentscheidungen, die gegen umweltrechtliche bzw. naturschutzrechtliche Vorschriften verstoßen, mit einer Verbandsklage anzufechten. Diese Möglichkeit hat die BI nicht.


9. Mai 2015 - Ahornallee

Ahornallee bleibt erhalten!!!

Lesen Sie hierzu alles Weitere hier.


Es gibt viele weitere Themen rund um das Asphalt-Mischwerk, mit denen sich die BI auch befasst.

Weitere Themen:

 

Es gilt

  • die Einhaltung der festgelegten Begrenzung der Feuerungswärmeleistung auf 10,8 Megawatt sicher zu stellen
  • den Einsatz verbesserter Filtertechnik einzufordern, damit insbesondere ein großer Teil der gesundheitsgefährdenden Stoffe und Gase nicht in die Umwelt gelangt,
  • die Verwendung von umweltfreundlicherem Erdgas statt der quecksilberhaltigen Braunkohle als Brennstoff anzumahnen,
  • die Fa. Ahrens an ihre Selbstverpflichtung hinsichtlich der Verladung von Asphalt und Einhausung der Anlage zu erinnern,
  • eine strenge Kontrolle des Haldenbetriebes herbeizuführen, damit es dort nicht zu einer Einlagerung von gefährlichen Abfällen kommt.


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