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25.10.2019: Ahrens-LKW landet im Graben

 

Laut Schaumburger Nachrichten steckte am Donnerstag, dem 24.10.2019, ein LKW im Graben der L 444 fest; das dem Artikel beigefügte Bild zeigt einen LKW der Fa. Ahrens.

 

Zur Bergung des Fahrzeugs musste die Straße gesperrt werden.

 



04.09.2019: Landkreis schreitet bei Fa. Ahrens ein

Die BI hat festgestellt, dass die Fa. Ahrens unter Verstoß gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung Oberflächenwasser unbehandelt direkt in das Gleisbett ableitet. Darüber haben wir den Landkreis informiert. Der hat sofort reagiert und für Abhilfe gesorgt.

 

Auf dem Gelände der Fa. Ahrens kann – insbesondere bei Regen -  kontaminiertes Oberflächenwasser anfallen. Deshalb muss sämtliches Oberflächenwasser auf dem Gelände gesammelt und einer Entwässerungseinrichtung zugeführt werden. Dies schreibt die immissionsschutzrechtliche Genehmigung ausdrücklich vor.

 

Dies zeigt uns wieder einmal, wie wichtig und notwendig die Überwachung und ständige Kontrolle der Fa. Ahrens durch die zuständigen Behörden sind.

Lesen Sie hierzu auch den beigefügten Leserbrief aus den Schaumburger Nachrichten vom 14.09.2019:

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Mehr Kontrollen nötig?
Leserbrief von Bernd Degener.pdf
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18.07.2019: Ahrens-Laster verlieren Asphalthaftkleber

Am 17. und 18.07.2019 berichteten die Schaumburger Nachrichten (SN), dass mehrere Fahrzeuge der Firma Ahrens auf einer Strecke von 20 Kilometern Bitumen verteilt hätten. Der Geschäftsführer der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr rechnete mit einem Schaden von 50.000 €.

 

Weitere Informationen können Sie in dem nachfolgenden SN-Artikel lesen.


20.06.2019: Ahrens wehrt sich gegen kontinuierliche Messeinrichtung

Das Gewerbeaufsichtsamt hat der Fa. Ahrens mit Bescheid vom 18.09.2018 die Erhöhung der Asphaltproduktion von 120.000 auf 190.000 Tonnen im Jahr genehmigt.

 

Damit könnten sich nach unseren Berechnungen die zulässigen Emissionen allein aus dem Schornstein auf

• 1,29 Tonnen Staub pro Jahr

• 325 kg krebserzeugende Stoffe pro Jahr

• 64 Tonnen Kohlenmonoxid pro Jahr

• 22,5 Tonnen Schwefeloxide pro Jahr

• 22,5 Tonnen Stickstoffoxide pro Jahr

erhöhen. Die genauen Berechnungen finden Sie hier.

 

Darüber hinaus können sich bis zu 47,5 Tonnen Staub pro Jahr aus dem Umschlag von Abfällen und Zuschlagstoffen sowie bis zu 241 Tonnen Staub pro Jahr aus der Bauschuttrecyclinganlage und der Bodeneinlagerung auf der Halde ergeben.

 

Mit der Genehmigung hat das Gewerbeaufsichtsamt gleichzeitig die "Errichtung einer kontinuierlichen Messeinrichtung" angeordnet. Als wir uns jetzt bei der Behörde erkundigten, ob diese Messeinrichtung inzwischen fertiggestellt sei, wurde uns am 19.06.2019 folgendes mitgeteilt: 

D. h. auch gegen eine Messeinrichtung wehrt sich Ahrens und hat dagegen Rechtsmittel eingelegt. Man könnte vermuten, dass die Firma nicht will, dass die Bevölkerung erfährt, was alles tatsächlich aus dem Schornstein kommt.


12.02.2019: Auch nach 5 Jahren ist illegal abgelagerter Bodenaushub immer noch nicht entfernt

Bereits im Herbst 2013 hatte die Stadt Stadthagen festgestellt, dass die Fa. Ahrens 11.800 Tonnen mit Sulfat belasteten Boden illegal auf der Halde abgelagert hatte. Daher forderte sie Ahrens auf, das Material bis zum 18.12.2013 wieder abzufahren. Dieser Aufforderung folgte die Firma aber nicht.

 

Stattdessen klagte sie gegen den Bescheid der Stadt vor dem Verwaltungsgericht in Hannover und dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.

 

Das Oberverwaltungsgericht bestätigte im August 2017, dass das Material wieder abgefahren werden muss. Doch selbst nach der unanfechtbaren obergerichtlichen Entscheidung tat sich lange Zeit nichts.

 

Erst jetzt - nach über 5 Jahren - bequemt sich Ahrens offenbar, die illegalen Ablagerungen wieder von der Halde zu entfernen.

 

Wir können daher dem Verfasser eines Leserbriefes in den Schaumburger Nachrichten nur zustimmen, der unter der Überschrift "Vertrauen verloren" schrieb: ".. Unter vertrauensvoller Vorgehensweise stelle ich mir allerdings etwas ganz anderes vor. …"

 

Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und sind gespannt, ob den Ankündigungen der Firma Ahrens wenigstens jetzt Taten folgen.


09.02.2019: Asphaltmischwerk wird wieder abgebaut - in Melle, leider nicht in Stadthagen

In Melle muss die Fa. Bunte ein Asphaltmischwerk wieder abbauen. Damit kommt sie, so wird in der Neuen Osnabrücker Zeitung ein Sprecher des Meller Bauamtes zitiert, "endlich der politischen Forderung nach".

 

Dem gingen langwierige, auch gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und dem Unternehmen voraus. Bürger hatten sich gegen die Anlage gewehrt, da sie sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt fühlten. Auch ein benachbartes Unternehmen hatte aufgrund der starken Geruchsbelästigungen erwogen, seinen Standort im dortigen Gewerbegebiet aufzugeben.

 

Die Situation in Melle ist nicht mit der Rechtslage in Stadthagen zu vergleichen. Dort war nur eine zeitlich befristete Genehmigung zum Betrieb einer mobilen Anlage erteilt worden. Das Unternehmen wollte die Anlage dauerhaft weiter betreiben, was verhindert werden konnte.